
Sri Lanka im Rekord-El-Niño: So sieht die Hauptsaison 2026/27 wirklich aus
Monat für Monat und Küste für Küste: Wie ein möglicherweise rekordstarker El Niño Sri Lankas Reisesaison von Dezember bis April verändert – und wie Sie Ihre Reise darauf abstimmen.
Nilan Fernando
Experte für Küste & Küche
Sri Lankas Hauptreisezeit von Dezember bis April fällt in diesem Jahr mit einem El Niño zusammen, der der stärkste seit Beginn der modernen Aufzeichnungen im Jahr 1950 werden könnte. Stand Ende Oktober 2026 rechnet das US Climate Prediction Center mit einem starken bis sehr starken El Niño, der bis Anfang 2027 anhält, und Sri Lankas Wetterdienst, das Department of Meteorology, warnt für die kommenden Wochen vor stärkerem Regen und einem höheren Überschwemmungsrisiko.
Wer eine Winterreise gebucht hat oder noch über den Reisezeitpunkt nachdenkt, kann von solchen Schlagzeilen verunsichert werden. Die Wirklichkeit ist hilfreicher als die Schlagzeilen. Ein starker El Niño hebt Sri Lankas Trockenzeit nicht auf; er verschiebt die Wahrscheinlichkeiten, Monat für Monat und Küste für Küste. Dieser Ratgeber erklärt, wie die Hauptsaison 2026/27 voraussichtlich aussieht, wo das Wetter am besten sein dürfte, worauf Sie achten sollten und wie Sie eine Reise planen, die bei jedem Wetter funktioniert.
Die Saison 2026/27 auf einen Blick
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Ende Oktober bis November 2026: in weiten Teilen der Insel voraussichtlich nasser als üblich, mit erhöhtem Risiko für Überschwemmungen und Erdrutsche. Halten Sie Ihre Pläne flexibel.
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Dezember 2026: ein Übergangsmonat. An der West- und Südküste beginnt normalerweise die Trockenzeit, während der Norden und Osten heftige Regengüsse erleben könnten.
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Januar bis Februar 2027: der verlässlichste Abschnitt. In El-Niño-Jahren war das Wetter ab Januar bislang trockener als üblich – ideal für Strände, das Hochland und das Kulturdreieck.
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März bis April 2027: voraussichtlich trocken, sonnig und spürbar heiß. Planen Sie Besichtigungen für den frühen Morgen.
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Ostküste und Jaffna: besser für ihre übliche Saison später im Jahr 2027 aufheben. Von Dezember bis Februar ist dort Regenzeit, und in diesem Jahr ist das Überschwemmungsrisiko zusätzlich erhöht.
Die Lage: Der El Niño 2026 in Zahlen
El Niño ist eine periodische Erwärmung des zentralen und östlichen tropischen Pazifiks. Er verändert Wind- und Niederschlagsmuster weit über den Pazifik hinaus, und Sri Lanka, zwischen dem Golf von Bengalen und dem offenen Indischen Ozean gelegen, spürt seinen Einfluss über die Monsune.
In seinem Update vom 8. Oktober 2026 hielt das Climate Prediction Center der NOAA seine El-Niño-Warnung aufrecht und meldete, dass sich das Ereignis im September erneut verstärkt hat: Die Meerestemperaturen in der entscheidenden Region Niño-3.4 lagen rund 2,1 °C über dem Durchschnitt. Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 83 % erwartet es, dass ein starker bis sehr starker El Niño bis Januar–März 2027 anhält.
Wird es ein Rekord? Die Chancen stehen hoch. Das Climate Prediction Center beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass das Ereignis im Zeitraum Oktober–Dezember +2,5 °C überschreitet, auf 83 % – damit wäre es stärker als jeder El Niño seit 1950 –, für November–Januar auf 70 %. Mitte Oktober veröffentlichte Daten des australischen Bureau of Meteorology zeigten Meerestemperaturen im zentralen Pazifik von 2,81 °C über dem Durchschnitt, mehr als der 2016 gemessene Spitzenwert von 2,76 °C.
Zur Einordnung: Laut dem Department of Meteorology hat Sri Lanka seit 1950 rund 25 El-Niño-Ereignisse erlebt, und nur drei davon waren sehr stark: 1982–83, 1997–98 und 2015–16. Diese Saison könnte sich in diese Liste einreihen – oder sie anführen.
“Ein starker El Niño sagt Sri Lankas Hauptsaison nicht ab. Er mischt sie neu.”
Wie El Niño das Wetter in Sri Lanka verändert
Sri Lanka hat nicht nur eine einzige Regenzeit, sondern vier Niederschlagsperioden: den Südwestmonsun von Mai bis September, der vor allem den Westen, Süden und das Hochland durchnässt; die zweite Zwischenmonsunzeit im Oktober und November, in der fast überall Gewitter auftreten können; den Nordostmonsun von Dezember bis Februar, der Regen in den Norden, Osten und die östlichen Berge bringt; und die erste Zwischenmonsunzeit im März und April, die heißeste Zeit des Jahres. Deshalb gibt es auf der Insel meist irgendwo eine sonnige Küste.
El Niño verschiebt diese Jahreszeiten, statt sie zu ersetzen. Die Auswertung vergleichbarer El-Niño-Jahre zwischen 1950 und 2025 durch das Department of Meteorology deutet auf deutlich mehr Regen als üblich im Oktober und November 2026 hin, gefolgt von weniger Regen als üblich von Januar bis etwa April 2027. Auch die Temperaturen liegen tendenziell höher. Ein positiver Indischer-Ozean-Dipol – eine warme Phase im westlichen Indischen Ozean, die die Modelle für Ende 2026 erwarteten – kann die Regenfälle im Oktober und November zusätzlich verstärken.
Unsicher ist der Nordostmonsun von Dezember bis Februar. Hier sind sich die Meteorologen wirklich uneinig: Einige erwarten, dass El Niño den Monsun insgesamt abschwächt, andere rechnen im Osten mit verstärktem Regen. Der Leiter des Department of Meteorology, Ajith Wijemannage, sagte, die Nord- und Ostprovinz würden „heftige Regenfälle erleben, und es besteht die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen“. Für Reisende betrifft das vor allem die Ostküste und Jaffna, die zu dieser Zeit ohnehin Nebensaison haben.
Monat für Monat: So sieht die Hauptsaison 2026/27 aus
Ende Oktober und November 2026: Die nasse Nebensaison
Dieser Abschnitt ist am wahrscheinlichsten betroffen. Die zweite Zwischenmonsunzeit bringt ohnehin Sri Lankas flächendeckendsten Regen, meist als heftige Gewitter am Nachmittag und Abend, und in diesem Jahr wird sie voraussichtlich nasser als üblich ausfallen. Schon Mitte Oktober meldete das Department of Meteorology starke Regenfälle und steigende Flusspegel und warnte vor einem erhöhten Überschwemmungsrisiko in den kommenden Monaten.
Das bedeutet keinen Dauerregen. Die Vormittage sind oft klar, und viele Tage bieten noch mehrere trockene Stunden. Es bedeutet aber ein höheres Risiko für Überschwemmungen in tief gelegenen Gebieten, Erdrutsche an Straßen und Bahnstrecken im Hochland und Phasen mit rauer See. Tiefdruckgebiete aus dem Golf von Bengalen, die mehrere Tage Starkregen bringen können, treten zudem von Oktober bis Dezember am häufigsten auf.

Wenn Sie im November reisen
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Beginnen Sie früh mit den Besichtigungen; Regen baut sich meist am Nachmittag und Abend auf.
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Planen Sie mindestens einen Puffertag ein, besonders vor einem internationalen Flug.
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Vermeiden Sie nach starkem Regen knappe Anschlüsse auf Straßen und Bahnstrecken im Hochland.
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Prüfen Sie vor Fahrten durch die Berge die Erdrutschwarnungen der National Building Research Organisation.
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Wählen Sie, wo möglich, erstattungsfähige oder flexible Buchungen.
Dezember 2026: Der Übergang
Im Dezember wechselt Sri Lankas Wetter normalerweise von einer Seite der Insel zur anderen. Mit dem Einsetzen des Nordostmonsuns beginnt an der West- und Südküste – von Negombo und Colombo bis hinunter nach Bentota, Galle und Mirissa – meist die Trockenzeit, während sich der Regen in den Norden und Osten verlagert.
In diesem Jahr dürfte dieser Wechsel weniger sauber verlaufen. Die erste Monatshälfte kann noch Zwischenmonsun-Schauer bringen, und dem Norden und Osten drohen ernsthaft Starkregen und Überschwemmungen, während El Niño selbst seinen Höhepunkt erreicht oder kurz davor steht. Für Weihnachten und Silvester bleiben die Süd- und Westküste die sicherste Wahl, dicht gefolgt vom Hochland; planen Sie nur ein oder zwei Tage Flexibilität ein.

Januar und Februar 2027: Das Herz der Hauptsaison
Dies dürften die verlässlichsten Wochen der Saison werden. In einem normalen Jahr sind Januar und Februar die beste Reisezeit für Sri Lankas Süd- und Westküste und das Hochland. In früheren El-Niño-Jahren fiel ab Januar meist weniger Regen als normal, und das Department of Meteorology erwartet für Januar bis April 2027 trockeneres Wetter als üblich. Für die meisten Reisenden heißt das: mehr sonnige Strandtage an der Süd- und Westküste, klarere Morgen im Hochland und gute Bedingungen, um den Sigiriya zu besteigen und die antiken Städte zu erkunden.
Der Preis dafür sind Hitze und Nachfrage. Die Tage dürften sich wärmer anfühlen als in einem typischen Januar, und seit Sri Lanka zur besten Insel der Welt 2026 gekürt wurde, können beliebte Hotels, Safaris und Zugplätze in diesem Zeitraum früh ausgebucht sein. Wenn Sie in dieser Zeit reisen, buchen Sie die wichtigsten Bausteine, sobald Ihre Termine feststehen.

März und April 2027: Trocken, sonnig und heiß
März und April sind ohnehin die heißesten Monate in Sri Lanka, und ein starker El Niño dürfte die Hitze noch verstärken. Das Department of Meteorology gibt in dieser Jahreszeit regelmäßig Hitzewarnungen heraus, besonders für die nördliche, nord-zentrale und östliche Trockenzone. Rechnen Sie mit starker Sonne, hoher Luftfeuchtigkeit an den Küsten und sehr warmen Tagen in Orten wie Anuradhapura, Polonnaruwa und Sigiriya.
Trockenes Wetter hat für Wildtierbeobachtungen einen Vorteil. Wenn Wasserlöcher schrumpfen, sammeln sich die Tiere am verbliebenen Wasser, was Safaris in Yala, Udawalawe und Wilpattu besonders lohnend machen kann. Im Hochland können geringere Niederschläge dünnere Wasserfälle, aber klarere Aussichtspunkte bedeuten. Das singhalesische und tamilische Neujahr am 13. und 14. April ist eine schöne Zeit, um lokale Traditionen zu erleben, auch wenn Straßen und Züge dann voll sind und einige Geschäfte über die Feiertage schließen.
Region für Region: Wohin in der Hauptsaison?
Süd- und Westküste: Galle, Unawatuna, Mirissa und Bentota
Hier spielt sich die Hauptsaison vor allem ab, und die trockenere Tendenz des El Niño ab Januar ist hier eine gute Nachricht. Die besten Bedingungen erwarten Sie von Ende Dezember bis April, mit ruhigerer See zum Schwimmen, Schnorcheln und für Walbeobachtungstouren ab Mirissa, die meist von etwa November bis April stattfinden. Prüfen Sie im November und Anfang Dezember vor dem Baden den Seegang und die Strandflaggen, da die Zwischenmonsunzeit noch raues Wasser bringen kann.
Ein Punkt, auf den Sie achten sollten: Sehr warme Ozeane erhöhen das Risiko einer Korallenbleiche. Frühere starke El-Niño-Jahre, insbesondere 1998 und 2016, lösten an Riffen im gesamten Indischen Ozean, auch in Sri Lanka, Korallenbleichen aus. Wenn Sie schnorcheln, verwenden Sie riffverträgliche Sonnencreme und stellen Sie sich niemals auf Korallen.

Hochland: Kandy, Nuwara Eliya und Ella
Im Hochland ist das Risiko im November am größten, wenn Starkregen Erdrutsche auslösen und Straßen oder Abschnitte der Bahnstrecke sperren kann. Ab Januar verbessert sich die Lage deutlich: Trockeneres Wetter dürfte klarere Morgen für die Aussicht auf die Teeplantagen bringen, für Wanderungen wie Little Adam's Peak und Ella Rock und für die berühmte Zugfahrt durch das Hochland. Die Nächte in Nuwara Eliya bleiben kühl, packen Sie also eine warme Schicht ein.
Auch die Pilgersaison am Adam's Peak, die vom Dezember-Vollmond (Unduvap Poya) bis Vesak im Mai dauert, fällt in diesen Zeitraum. Klare, trockene Nächte von Januar bis März dürften Bergsteigern bessere Chancen auf einen Sonnenaufgang vom Gipfel bieten.

Kulturdreieck: Sigiriya, Dambulla, Polonnaruwa und Anuradhapura
Sri Lankas Trockenzone erhält den größten Teil ihres Regens zwischen Oktober und Januar, daher können die antiken Städte zu Beginn der Saison heftige Schauer erleben. Ab Ende Januar dürfte es trocken und sonnig sein – ideal, um Ruinen zu erkunden, aber ab dem späten Vormittag heiß. Besteigen Sie den Sigiriya, sobald er öffnet, erkunden Sie Polonnaruwa in den frühen Stunden mit dem Fahrrad oder Tuk-Tuk und heben Sie sich klimatisierte Fahrten und ein langes Mittagessen für die Tagesmitte auf.

Nationalparks: Yala, Udawalawe, Wilpattu und Minneriya
Tierbeobachtungen dürften die meiste Zeit der Saison gut sein, und die trockeneren Monate ab Februar bringen oft die besten Sichtungen, wenn sich die Tiere am Wasser sammeln. Die Nachmittage können heiß und staubig sein, daher sind Safaris am Morgen am angenehmsten. Starkregen im November und Dezember kann einige Parkwege schlammig machen – klären Sie den Zugang mit Ihrem Guide, wenn Sie früh in der Saison reisen. Die berühmte Elefantenversammlung in Minneriya erreicht ihren Höhepunkt meist später im Jahr, etwa von Juli bis September.

Ostküste und Norden: Trincomalee, Pasikudah, Arugam Bay und Jaffna
Von Dezember bis Februar ist an der Ostküste und im Norden Regenzeit, und in diesem Jahr besteht dort das höchste Risiko für Starkregen und Überschwemmungen. Sofern Sie keinen besonderen Grund haben, heben Sie sich Trincomalee, Pasikudah und Arugam Bay für ihre übliche Saison auf, etwa April bis September 2027. Jaffna besuchen Sie besser ab Februar, wenn der Nordostmonsun nachgelassen hat.
Ist eine Reise nach Sri Lanka während El Niño sicher?
Ja, für die meisten Reisenden. Sri Lanka empfängt das ganze Jahr über Besucher, und dank des Systems der zwei Monsune gibt es meist irgendwo auf der Insel gutes Wetter. Die Hauptrisiken in dieser Saison sind Überschwemmungen und Erdrutsche im November und Dezember und später die Hitze. Beides ist mit vernünftiger Planung und aktuellen Informationen vor Ort gut zu bewältigen.

Sicher und entspannt durch diese Saison
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Folgen Sie den offiziellen Warnungen des Department of Meteorology, des Disaster Management Centre und, bei Erdrutschen, der National Building Research Organisation.
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Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen und meiden Sie Bergstraßen bei Starkregenwarnungen.
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Baden Sie nur an bewachten oder empfohlenen Stränden und niemals, wenn rote Flaggen wehen.
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Trinken Sie viel Wasser, tragen Sie einen Hut und vermeiden Sie anstrengende Besichtigungen zwischen spätem Vormittag und frühem Nachmittag.
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Verwenden Sie tagsüber und nachts Mückenschutz; nach starkem Regen steigen die Dengue-Fälle oft an.
- 06
Schließen Sie eine Reiseversicherung ab, die wetterbedingte Verspätungen und Stornierungen abdeckt, und lesen Sie nach, wie sie mit Naturereignissen umgeht.
Packliste für Sri Lankas Saison 2026/27
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Eine leichte, verstaubare Regenjacke oder ein kompakter Schirm, besonders für November und Dezember.
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Atmungsaktive, schnell trocknende Kleidung sowie eine Schicht, die für Tempelbesuche Schultern und Knie bedeckt.
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Ein Hut mit breiter Krempe, eine Sonnenbrille und riffverträgliche Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.
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Mückenschutz mit DEET oder Icaridin.
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Sandalen für nasse Wege sowie bequeme Wanderschuhe.
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Ein warmes Fleece oder einen Pullover für Nuwara Eliya und frühe Morgen im Hochland.
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Elektrolytpulver, eine wiederverwendbare Trinkflasche und einen kleinen Trockenbeutel für Handy und Kamera.
Eine wetterkluge Zwei-Wochen-Route für Januar bis März 2027
Wenn Sie mitten in der Saison reisen, nutzt diese klassische Rundreise das trockenere Wetter optimal und hebt sich den Strand für den heißesten Teil der Reise auf.
14 Tage Sri Lanka, Hauptsaison 2027
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Tag 1–2: Ankunft in Colombo oder Negombo, vom Flug erholen und Colombo erkunden.
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Tag 3–5: Kulturdreieck – den Sigiriya zur Öffnungszeit besteigen, die Höhlentempel von Dambulla besuchen und mit dem Fahrrad durch Polonnaruwa fahren.
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Tag 6–7: Kandy – der Zahntempel, der Königliche Botanische Garten in Peradeniya und der See.
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Tag 8–9: Nuwara Eliya – Teeplantagen, ein Fabrikbesuch und kühle Abende im Hochland.
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Tag 10–11: Ella – die malerische Zugfahrt, die Nine Arch Bridge, Little Adam's Peak und Ella Rock.
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Tag 12: Yala oder Udawalawe – eine Safari am frühen Morgen, wenn die Tiere am aktivsten sind.
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Tag 13–14: Südküste – Mirissa, Unawatuna und Galle Fort, mit Walbeobachtung, wenn das Meer es zulässt.
Sie reisen stattdessen im November oder Anfang Dezember? Behalten Sie die Route bei, planen Sie aber einen Puffertag im Hochland ein und seien Sie bereit, die Reihenfolge der Stationen zu tauschen, wenn für eine Region Starkregen vorhergesagt ist.
So planen wir Reisen rund um El Niño
Bei Sri Lankan TripTip planen wir diese Saison mit Flexibilität statt nach starrem Kalender. Das heißt: Routen mit Blick auf die Vorhersage legen, die wichtigsten Besichtigungen früh am Tag beginnen, bei längeren Rundreisen einen Puffertag einbauen und die Reihenfolge der Stationen anpassen, wenn sich das Wetter ändert.
Ein privater Fahrer-Guide macht in einem Jahr wie diesem einen großen Unterschied. Ist im Hochland Starkregen vorhergesagt, tauschen Sie einen Bergtag gegen einen Strandtag; ist die Nachmittagshitze zu stark, verlegen Sie eine Safari auf den frühen Morgen. Solche Anpassungen vor Ort sind oft mehr wert als jede Monsunkarte.
Häufige Fragen zu El Niño und Reisen nach Sri Lanka
Verdirbt El Niño eine Reise nach Sri Lanka im Dezember 2026?
Unwahrscheinlich. Der Dezember ist ein Übergangsmonat, und die ersten Wochen können noch Schauer bringen, besonders im Norden und Osten. An der Süd- und Westküste und im Hochland bessert sich das Wetter im Laufe des Monats meist. Bleiben Sie flexibel, dann sollten Sie trotzdem viel gutes Wetter genießen können.
Ist der Januar 2027 eine gute Reisezeit für Sri Lanka?
Ja. Januar bis März dürfte der verlässlichste Teil der Saison werden, da El Niño bisher ab Januar mit trockeneren Bedingungen als üblich verbunden war. Es ist eine ausgezeichnete Zeit für die Süd- und Westküste, das Hochland und das Kulturdreieck, auch wenn beliebte Hotels und Züge früh ausgebucht sein können.
Wo in Sri Lanka ist das Wetter im Dezember am besten?
Meist an der Süd- und Westküste, darunter Galle, Unawatuna, Mirissa und Bentota, gefolgt vom Hochland. In diesem Jahr besteht im Norden und Osten während des Nordostmonsuns ein höheres Risiko für Starkregen und Überschwemmungen.
Wird es in Sri Lanka Anfang 2027 heißer als üblich?
Wahrscheinlich. El-Niño-Jahre bringen meist höhere Temperaturen, und März und April sind ohnehin die heißesten Monate. Planen Sie Aktivitäten im Freien für den Vormittag, trinken Sie ausreichend und wählen Sie eine Unterkunft mit guter Kühlung.
Sollte ich die Ostküste in diesem Winter meiden?
Von Dezember bis Februar ja, sofern Sie keinen besonderen Grund für die Reise haben. Das ist die normale Regenzeit an der Ostküste, und in diesem Jahr ist das Überschwemmungsrisiko zusätzlich erhöht. Trincomalee, Pasikudah und Arugam Bay sind etwa von April bis September am schönsten.
Wann endet der El Niño 2026?
Meteorologen erwarten, dass ein starker bis sehr starker El Niño mindestens bis Januar–März 2027 anhält, und das Department of Meteorology rechnet damit, dass seine Auswirkungen in Sri Lanka bis Anfang 2027 andauern. Wie schnell er abklingt, werden die monatlichen Updates der NOAA zeigen.
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Ein El Niño in Rekordstärke macht diese Saison ungewöhnlich, aber nicht schlecht, und Dezember bis April bleibt die beste Reisezeit für den Westen und Süden Sri Lankas. Rechnen Sie mit einer nasseren Nebensaison im November, einem wechselhaften Dezember und einer trockeneren, heißeren Phase von Januar bis April, in der die Süd- und Westküste, das Hochland und das Kulturdreieck im Herzen der Hauptsaison am schönsten sind.
Dieser Ratgeber gibt die am 22. Oktober 2026 verfügbaren offiziellen Prognosen wieder, darunter das Update des Climate Prediction Center der NOAA vom 8. Oktober 2026, Daten des australischen Bureau of Meteorology und Ausblicke des Department of Meteorology von Sri Lanka. Prognosen werden regelmäßig überarbeitet – das nächste Update der NOAA ist für den 12. November 2026 angekündigt –, prüfen Sie daher vor der Reise den aktuellen Ausblick des Department of Meteorology.
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Fotojournal
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Der Kandy-See unter tiefen Wolken – ein vertrauter Anblick in den Zwischenmonsunmonaten.

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Nilan Fernando
Experte für Küste & Küche
Nilan ist Sohn einer Fischerfamilie aus Galle in dritter Generation. Er liest das Wetter der Südküste so, wie es Seeleute schon immer getan haben – und verfolgt heute die Satellitendaten ebenso genau.
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